Mittwoch, 23. Mai 2012

Kleine Kongressnachlese

Es ist zwar mittlerweile schon fast zu spät für eine persönliche Reflexion zum Ergotherapiekongress, der vom 11. bis 13. Mai in Kassel stattfand. Leider habe ich es bisher nicht geschafft mich hinzusetzen und meine Gedanken zu sortieren. 
Als erstes muss ich mal wieder das große Lob an die Organisatoren loswerden. Es ein großartig organisierter Kongress, der für jeden Besucher etwas zu bieten hatte. Sowohl Berufseinsteiger als auch alte Hasen konnten viel neues und spannendes rund um die Welt der ergotherapie lernen. Eine wirklich klare Tendenz zeigt sich in Richtung modellorientierter Behandlungsansätze. Ich denke, die gute alte Tante Schaukelergo ist ein Auslaufmodell, was in vielen Bereichen nicht mehr zeitgemäß funktioniert. Faszinierend fand ich wieder einmal den Eröffnungsvortrag, der durch "Leni" (so wollte Prof. Dr. Helene Polatajko genannt werden) gehalten wurde. Sie brachte es für mich sehr gut auf den Punkt. "Seid innovativ" - zog sich als Aufforderung durch den ganzen Vortrag und begleitet mich auch nach dem Kongress noch. Es gilt nicht nur in den bestehenden Bahnen der Ergotherapie zu denken. Auch die Entwicklung und Ausprägung der Ergotherapie in Zukunft muss derzeit intensiv entwickelt werden. Chancen dazu gibt es endlos viele und es braucht dafür nur den notwendigen Mut. Als Optionen seien beispielsweise der Schulergo oder die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention genannt. Allein in diesen Bereichen sehe ich riesiges Potential. Andere Themen sind der demographische Wandel oder das Arbeiten in Gesundheitförderung und Prävention. Für mich war es in jedem Fall wieder einmal inspirierend all diese Gedanken und Möglichkeiten auf dem Silbertablett unter die Nase gerieben zu bekommen. 
Eine besondere Anerkennung hat an dieser Stelle der Vortrag "Es ist mir eine Ehre.." von Kathleen Bauch verdient.  Ihre Ausführungen zu den 13 Sekunden der Entscheidung für das Ehrenamt und danach die Darstellung der Optionen, die sich für Sie daraus ergeben haben waren ein Genuss. Danke dafür und es war ein wirklich gelungener privater Vortrag und eine tolle Werbung für das Ehrenamt. Vielleicht könnte aus der Reihe DVE`ler des Monats ja eine Reihe "Meine DVE-Geschichte" werden. Ist bestimmt spannend.
Und nun noch ein kleiner Kritikpunkt. Was mir diesmal nicht so gefallen hat, war die Örtlichkeit. Irgendwie empfand ich den Aufbau des Kongresses sehr zerfahren und undurchsichtig. Ich habe fast bis Sonntag gebraucht, um herauszufinden, wo ich welchen Saal finde. Da kann ich nur gespannt auf Bielefeld im kommenden Jahr sein. 

Mittwoch, 9. Mai 2012

Vorgedanken zum Ergotherapiekongress


Nach dem letzten Ergotherapiekongress in Erfurt habe ich an dieser Stelle einige Anmerkungen zu dieser Veranstaltung kundgetan. In dem Bericht ging es in 1. Linie um die wirklich positive Bewertung des Kongresses. Ich kam an dieser Stelle nicht umhin,  meine Gedanken zum Thema der Situation von Schülern und Studierenden im DVE zu äußern.  Es waren ausschließlich meine Gedanken, die sich im Ergebnis meiner Beobachtung ergeben haben.
Wirklich sehr lange Zeit gab es keinerlei Reaktion auf diesen Bericht. Jedoch wurde ich vor kurzem in einem Gespräch bezüglich des Berichtes ein wenig gemaßregelt.  Immerhin könne es ja nicht sein, dass ich als Funktionsträger im DVE,  meine Meinung auf meinem Blog öffentlich  äußere.  Es wurde mir nahe gelegt, meine Beobachtung lieber intern, d.h. innerhalb des DVE,  anzubringen und somit vor der breiten Öffentlichkeit fernzuhalten. Schließlich ginge es hier um die Außenwirkung des DVE und in dem Moment, wo selbst ich als Funktionsträger, kritische Anmerkung zu machen habe, könnte es dazu führen, dass Leser dieser Meinung ein negatives Bild vom DVE  bekommen. 
Dies lässt mich gerade intensiv darüber nachdenken, ob ich denn dieses Jahr zum Kongress etwas schreiben kann, was vielleicht nicht dem blank polierten Image des DVE entspricht.
Was mich gerade maßlos daran ärgert, ist die Tatsache dass ich mich allein schon mit solchen Gedanken auseinandersetze. Zum einen war meine letzte Berichterstattung schon extrem positiv und beinhaltete nur Gedanken von mir, die aus meiner Sicht zu diesem Zeitpunkt sehr berechtigt waren.  Immerhin kann ich jetzt, mit einem Jahr Abstand, gut einschätzen, dass ich wohl nicht der einzige war, der sich diese Gedanken gemacht hat. Schließlich gibt es innerhalb des DVE  ganz viel Bewegung in der Sache der Schüler und Studierenden. Und genauso hat Frau Dr. Gisela Beyermann die Aufgabe der Vernetzung der Interessen der Schüler und Studierenden sehr gut angenommen und bisher gut versucht Dinge in diesem Bereich zu ändern. Meine Beobachtung resultierten ja auch aus dem Bewusstsein heraus, dass das Vorstandsamt für Bildung und Wissenschaft  längere Zeit nicht besetzt war. Außerdem habe ich sehr wohl meine Beobachtung innerhalb meines Gremiums und meiner Möglichkeiten im DVE  mitgeteilt und kommuniziert. Also kann ich doch im Rahmen meines Berichtes vom letzten Jahr erst einmal keine Fehler  entdecken.
Stellt sich für mich jetzt die Frage: „Was soll ich dieses Jahr tun?“
Soll ich mich etwa als  „Vereinssoldat“ treu und brav in die Linie stellen  oder darf ich weiter meine Meinung frei äußern?  Auf dieses Grunddilemma reduziert sich der  derzeit mein Denkproblem.  Es liegt mir fern, dass ich in irgendeiner Art und Weise dem DVE schade. 
Doch habe ich den Eindruck, dass ich den Strukturen und der Idee vom DVE  mehr Schaden zufüge,  wenn ich mich der Bitte um das Vermeiden negativer Berichterstattung beuge. 
Deshalb werde ich sicher meine Gedanken dazu in der kommenden Woche zusammenfassen.

Wenn man sich beim Frühstück selbst anlacht...

...dann steht man mit einem Butterbrot vor dem Spiegel oder ist in der Lokalzeitung auf Seite 1. Was bei mir heute morgen der Fall war, kann der schlaue Blog-Leser sicher auf dem Bild sehen. Schon vor einiger Zeit kam die Anfrage der Stadtwerke, ob ich denn zur Unterstützung einer Werbeaktion bereit wäre. Da ich aus Überzeugung Kunde der Stadtwerke bin, weil diese eine wichtige Rolle im regionalen Wirtschaftsgefüge darstellen (ich kaufe lieber regional und nachhaltig ein, wenn es möglich ist) und auch viel nebenher für die sportliche und kulturelle Landschaft tun, fiel es mir nicht schwer ja zu sagen. Beim darauf folgenden Fotoshooting zweifelte ich zwar kurz an dieser Entscheidung (habe jetzt mehr Respekt vor der Leistung von Models), kann aber jetzt im Ergebnis sagen, dass ich recht zufrieden bin. 

Freitag, 4. Mai 2012

Heute machen wir uns einen Knoten ins Hemd

In Knapp 2 Stunden geht es los mit unsere nächsten betriebsinternen Weiterbildung. Wir freuen uns darauf!

Super (Wieder-)Einstieg

Gestern war es endlich soweit! Nach einer dreiwöchigen Abstinenz konnten die "Kleinen Entdecker" erstmals wieder in Aktion treten. In der neuen Übungshalle, am Stephaneum Haus 1, startete pünktlich um 15.30 Uhr die Übungsstunde. Sowohl die Kinder, es waren leider nur 11 gekommen, als auch deren Eltern und natürlich auch ich als Leiter der Gruppe waren extrem aufgeregt. Schließlich galt es eine neue Turnhalle ausgiebig kennenzulernen und  auszuprobieren. Es war mit Sicherheit für alle ein tolles Erlebnis mal eine Turnhalle zu betreten, in der das Parkett nicht nachgibt und wo nicht an verschiedenen Stellen Plasteimer stehen , die eventuellen Regen auffangen. Dem entsprechend wohl fühlten wir uns in unserem Ersatzdomizil. Auf der Übungsebene ergeben sich jetzt verschiedene neue Möglichkeiten auf die ich mich ganz besonderes freue. Also bis kommenden Donnerstag (leider dann ohne mich - bin in Kassel zum Ergotherapiekongress)! Für Vertretung wird gesorgt!

Donnerstag, 19. April 2012

Info in Sachen "Kleine Entdecker"

Leider müssen wir unsere Bewegungsstunde heute, am 19.04.12, noch einmal ausfallen lassen. Ab kommende Woche geht es dann wieder richtig los. Als Hallenalternative steht uns die Sporthalle des Stephaneums, Haus I, zu Verfügung. Wir treffen uns dort dann erst 15.30 Uhr. 

Samstag, 25. Februar 2012

Betriebsinterne Weiterbildung

Gestern fand, leider ohne meine Beteiligung, eine betriebsinterne Weiterbildung in unserer Praxis in Aschersleben statt. Unter dem Motto von Kollegen für Kollegen führten Maria Flaake und Ronny Hertling aus der Praxis Aschersleben einen kleinen Refresher bzw. Einstiegskurs zum Thema Diagnostik im Bereich Pädiatrie durch. Nach den Infos, die ich hier in Fulda erhalten habe, war es für alle Beteiligten ein gut investierter Bildungsnachmittag. Mal sehen, welches Feedback am Montag bei mir ankommt. Danke aber erstmal an die "Referenten" für die Vorbereitung und die Bereitschaft, das eigene Wissen weiterzugeben.